Club Libelle (205)

Von der Club Libelle wurden in den Jahren 1973 bis 1976 insgesamt 171 Exemplare gebaut.
Die Auslegung zielte in erster Linie auf eine Verwendung in den Vereinen hin. Das Preislimit der Club-Klasse wurde von Glasflügel jedoch nicht erreicht. Der Flügel stammt von der Standard Libelle, zum ersten Mal aber wurden in einer größeren Serie Hinterkanten-Bremsklappen im Serienflugzeugbau verwendet.

Aus Kostengründen entschied man sich für eine kurze, hinten klappbare Kabinenhaube und ein nicht einziehbares, aber gefedertes Steuerrad. Trimm- und Parallelogramm-Steuerknüppel wurden von der Kestrel übernommen. Zwei separate Kupplungen für Winde und Flugzeugschlepp wurden serienmäßig installiert.
Der Prototyp mit der Registrierung D-9229 absolvierte seinen Erstflug am 14. September 1973 mit Johannes Renner in Saulgau. Nach den Flugtests wurde der Verstellwinkel der Tragfläche erneut angepasst.
Der Prototyp gelangte vor vielen Jahren nach Jugoslawien. Sollten Sie seinen aktuellen Verbleib kennen, kontaktieren Sie uns bitte.
Dimensionen
Flügel Spannweite 15,00 m
Fläche 9,80 m²
Streckung
Profil FX66-K-17
Rumpf Länge 6,40 m
Gewichte
Leergewicht 225 kg
Max. Zuladung Rumpf 110 kg
Max. Fluggewicht 350 kg
Max Flächenbelastung 32-35,7 kg/m²
Geschwindigkeiten
Höchstzulässige Geschwindigkeit 200 km/h
Überziehgeschwindigkeit 67 km/h
Flugleistungen
Geringstes Sinken bei 75 km/h 0,60 m/s
Beste Gleitzahl bei 85 km/h 35







