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History der Firma Glasflügel Segelflugzeugbau GmbH / Schlattstall

ehanle.jpg (13590 Byte)Weltweit bekannt durch das Firmenzeichen einer stilisierten Libelle war die Firma Glasflügel Segelflugzeugbau GmbH in Schlattstall, einem kleinen Ort südlich von Kirchheim/Teck, am Fuße der Schwäbischen Alb ansässig. Im Jahr 1962 von Eugen Hänle und seiner Frau Ursula gegründet, war Glasflügel weltweit der zweite Hersteller von Segelflugzeugen in faserverstärkter Kunststoff-Bauweise. Der Firmengründer, die eigentliche Seele des Betriebs, kam bei einem tragischen Flugzeugunfall am 21. September 1975 ums Leben. Bis 1979 firmierte Glasflügel unter der Bezeichnung Holighaus & Hillenbrand GmbH, bis zur völligen Auflösung im Jahre 1982 als Deutsch-Brasilianische Flugzeug- und Fahrzeug-GmbH.

Der Serienbau von Segelflugzeugen in faserverstärkten Kunststoffen bei Glasflügel begann 1963 mit der Produktion der H-301 Libelle, einem 15-Meter-Wölbklappenflugzeug, das der 1975 neu geschaffenen Renn-Klasse um viele Jahre voraus war. Zwischen 1964 und 1969 wurden mit dieser ‚offenen' Libelle erstmalig in der Geschichte des Kunststoff-Flugzeugbaus mehr als 100 Serienmaschinen gefertigt. Der H-301 folgte andere Segelflugzeugtypen: BS-1, Standard-Libelle, Kestrel, Glasflügel 604, Club-Libelle, Hornet, Mosquito, Glasflügel 304 und Glasflügel 402. Darüber hinaus entwickelte Glasflügel zahlreiche Prototypen, wie zum Beispiel die Club-Libelle, die Hornet-Vorläufer 202, 203 und 204 sowie einen einzigartigen, jedoch nie fertig gestellten Doppelsitzer mit nebeneinander liegenden Sitzen. Dieser Typ mit der Projektbezeichnung Glasflügel 701 sollte wie der Calif ein Zweibeinfahrwerk, ein gedämpftes T-Leitwerk und einen dreiteiligen Wölbklappenflügel mit 19 Metern Spannweite bei einer Fläche von 18,76 m² bekommen. Am 8. Januar 1981 begann Hansjörg Streifeneder in seiner Freizeit in den Räumlichkeiten der Firma Glasflügel mit dem Bau der Falcon, einem Standard-Klasse-Segelflugzeug. Die dafür notwendigen Berechnungen und Nachweise führte Martin Hansen, ebenfalls zu jener Zeit bei Glasflügel tätig, durch. Bereits am 7. Juli 1981 absolvierte Hansjörg Streifeneder in Braunschweig den Jungfernflug. Nach dem Konkurs von Glasflügel fühlte sich Hansjörg Streifeneder gegenüber Eugen Hänle verpflichtet, die Betreuung der Glasflügel-Flugzeuge fortzuführen. Somit gründete er die Glasfaser-Flugzeug-Service GmbH. Zuerst arbeitete er in den Räumen der Firma Glasflügel, bezog jedoch nach kurzer Zeit ein neues Gebäude in Grabenstetten. In den Anfangsjahren beschränkte sich der Hauptgeschäftsbereich auf die Musterbetreuung von Glasflügelflugzeugen, Neulackierungen, sowie Service- und Reparaturarbeiten aller Hersteller. Heute bietet die Firma eine Vielzahl weiterer Leistungen an.

Übersicht der Fertigungsdaten

Bezeichnung Jahr Stückzahl
H-30 GFK 1962 1
H-301 Libelle 1964 bis1969 111
Glasflügel BS-1 1966 bis 1968 16
Standard-Libelle 1967 bis 1974 600
Kestrel 1968 bis 1975 129
Glasflügel 604  1970 bis 1973 10
Standard-Libelle 202 1970 1
Standard-Libelle 203 1972 bis 1973 2
Standard-Libelle 204 1973 1
Club-Libelle 205 1973 bis 1976 176
Hornet 1974 bis 1979 89
Hornet C 1979 bis 1980 12
Mosquito 1976 bis 1980 200
Glasflügel 304 1980 bis 1982 62
Glasflügel 402 1981 1
Falcon   1981 1
Glasfaser-Flugzeug-Service GmbH
Hansjörg Streifeneder
Hofener Weg 61
D-72582 Grabenstetten
FON +49 (0)7382 / 1032   
FAX +49 (0)7382 / 1629

Zulassung nach
EASA  PART 21    DE.21G.0080
EASA PART 145   DE.145.0100

Impressum